Freitag, 23. November 2007

Die Rettung

Megelon fand mich unter Trümmern begraben. Der Absturz der Exodar hätte fast tödlich für mich geendet, doch hatte ich das Glück, nur eingeklemmt zu werden. Und doch - ohne Nahrung und nachdem meine wenigen Wasservorräte ausgegangen waren, hatte ich nur noch auf den Tod warten können. Mein alter Freund kam gerade noch rechtzeitig, und ich freute mich über seinen Anblick mindestens ebensosehr wie er sich über meinen. Und fragt mich nicht, wie er mich aus den Trümmern befreien konnte. Ich weiß es nicht mehr.

Um so besser erinnere ich mich an den Schlauch mit Wasser, den Megelon mir als nächstes reichte. Es schmeckte fremd, nach Mineralien und frisch, als sei soeben es aus einer Quelle entnommen worden. Und trug mit sich eine Verheissung, die mich im Innersten erschütterte, obwohl ich damals noch nicht verstand, was das zu bedeuten hatte.

Meine erste Begegnung mit der Welt, auf der wir notgelandet waren, wird mir für immer ins Gedächtnis eingebrannt bleiben.

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